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Die Ermittler von Ludwigsburg Die „Zentrale Stelle“ hat seit ihrer Gründung 1958 die juristische Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen maßgeblich vorangetrieben und darüber hinaus der historischen Forschung grundlegendes Quellenmaterial hinterlassen. Zum 50-jährigen Bestehen der Behörde gibt der Band einen Einblick in die Geschichte und in die Bedeutung der Institution, ihrer Funktion als Ort der Forschung und Information, als besonderer Lernort für Schüler und Studenten, als ein Ort der Erinnerung und des Gedächtnisses. Di, 9. Sept. · 19.00 Uhr Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3 Eine Gesellschaft ermittelt gegen sich selbst Dr. Annette Weinke über die Geschichte der Zentralen Stelle Ludwigsburg von 1958 bis 2008. Sehr viel mehr als eine Festschrift, sondern eine hervorragend recherchierte und auf den Punkt gebrachte Beschreibung der Abläufe und Zusammenhänge, die diese Einrichtung ausmachten – immerhin hat sich die Zentrale Stelle in der Bundesrepublik am kontinuierlichsten und nachhaltigsten der Aufarbeitung von NS-Unrecht gewidmet. Mit den von ihr angestoßenen Strafprozessen hat sie einen zentralen Beitrag zur Herausbildung eines pluralistischen Geschichtsbewusstseins geleistet und dadurch den demokratischen Wandel in Nachkriegsdeutschland befördert. Montag, 1. Dezember · 20.00 Uhr Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3
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