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Die vergessene Generation und ihre Erben

Sie haben Krieg und Vertreibung miterlebt, ihre Väter waren Soldaten, in Gefangenschaft oder sind gefallen. Diese Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Fast täglich melden sich Vertreter dieser Generation im Ludwigsburger Staatsarchiv, um mehr über das Schicksal ihrer Verwandten zu erfahren.

Die Bestsellerautorin Sabine Bode greift insbesondere die Thematik dieser Generation auf und gibt Auszüge aus ihren Gesprächen mit Betroffenen wieder. Auch die Nachkommen der sogenannten Kriegskinder kommen zur Sprache, so dass der Abend Jüngeren helfen kann, ihre Eltern und Großeltern besser zu verstehen. Mit dem Staatsarchiv gibt es in Ludwigsburg zudem eine Anlaufstelle, die denen, die mehr wissen wollen, bei ihren Recherchen oftmals weiterhelfen kann.

Sabine Bode, Jahrgang 1947, begann als Redakteurin beim „Kölner Stadt-Anzeiger“. Seit 1978 arbeitet sie freiberuflich als Journalistin und Buchautorin. Jahrelang schon beschäftigt sich die Bestsellerautorin intensiv mit der Generation der Kriegskinder, der Nachkriegskinder und aktuell der Kriegsenkel. Die Zeit nennt ihre Arbeit „ein wichtiges und notwendiges Element im Mosaik der deutschen Geistesverfassung“.

Der Abend beginnt zunächst mit einem Vortrag der Autorin und öffnet sich anschließend für das Gespräch mit dem Publikum. Bücher von Sabine Bode können Sie im Anschluss am Büchertisch erwerben und von ihr persönlich signieren lassen.

Eintritt: 8 Euro € (ermäßigt 6 €)

Eine Veranstaltung der VHS Ludwigsburg in Kooperation mit der Stadtbibliothek Ludwigsburg, keb Ludwigsburg, dem Staatsarchiv Ludwigsburg und dem Förderverein Zentrale Stelle

Ort: Staatsarchiv Ludwigsburg, Alleenplatz 3, 71638 Ludwigsburg

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