Ausstellungen PDF Drucken E-Mail

 

Tag der Einblicke
Ausstellung „Die Ermittler von Ludwigsburg“ im Schorndorfer Torhaus ·
Führungen im Bundesarchiv durch die Akten der „Zentralen Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen“ · Infotheken zu verwandten Themen und Aktionen
Weitere Info-Angebote über www.fv-zentrale-stelle.de,
Tages- und Programmzeitungen

Sonntag, 18. Oktober 2009 · 11-17 Uhr
Zentrale Stelle · Schorndorfer Straße 58, Ludwigsburg

 

 

Hitlers Verbrechen - Eine Ausstellung der französischen Besatzungsmacht 1945/1946
Ausstellung im Staatsarchiv Ludwigsburg
17.06.2009 bis 31.07.2009 (Staatsarchiv Ludwigsburg)
1945 – Europa in Trümmern, Millionen Opfer weltweit. Neben der Verurteilung der Täter sah es die französische Besatzungsmacht als vordringlich an, die deutsche Bevölkerung über die Ziele, Methoden und Folgen der nationalsozialistischen Herrschaft zu informieren.
Da unmittelbar nach Kriegsende Massenkommunikationsmittel wie Zeitungen, Zeitschriften oder Kinos mit Wochenschauen nicht zur Verfügung standen, erarbeitete die französische Regierung noch 1945 die Wanderausstellung Hitlers Verbrechen / Crimes Hitlériens. In ihr nahmen sowohl die Ursachen des Nationalsozialismus wie auch die Dokumentation von Schicksalen in deutschen Konzentrationslagern und von Massakern in Frankreich einen breiten Raum ein. Die Ausstellung wurde ab Juni 1945 zunächst in Paris, dann in mehreren Städten der französischen Besatzungszone gezeigt.
Die neue Präsentation umfasst nicht nur die rekonstruierte Ausstellung, ihre Vorgeschichte, ihre Hintergründe und Intentionen, sondern auch die zeitgenössischen Reaktionen und Nachwirkungen, die schließlich zur Wiederaufnahme und Neugestaltung der Beziehungen zwischen den beiden Nachbarvölkern geführt haben.

Ausstellungseröffnung:
16.06.2009, 19 Uhr (Staatsarchiv Ludwigsburg)
Hitlers Verbrechen - Zum Stand der Forschung
Vortrag von Prof. Peter Longerich

Zur Eröffnung der Ausstellung "Hitlers Verbrechen" vermittelt der renommierte NS-Forscher Professor Peter Longerich, der jüngst mit einer Biographie über Heinrich Himmler Aufsehen erregte und der unter dem Titel 'Davon haben wir nichts gewusst!' Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933–1945 eine Untersuchung über den Kenntnisstand der deutschen Bevölkerung über den Holocaust während des Dritten Reichs vorgelegt hat, einen Überblick über den Stand der Erforschung der NS-Verbrechen.
Eintritt frei
Eine Veranstaltung in Kooperation von Staatsarchiv Ludwigsburg und Förderverein Zentrale Stelle
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8.30-16.30 Uhr
So 13.30-16.30 Uhr
Führungen:
Telefon: 07141/186310
Fax: 07141/186311
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Begleitband:
Bearbeitet von Hans-Georg Merz und Herbert Uhl
127 Seiten mit 103 Abbildungen, kartoniert
16,- € (in der Ausstellung 10,- €)
Verlag W. Kohlhammer Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-020744-8
Der Begleitband ist in der Ausstellung sowie im Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich.
Ausstellung in Kooperation von Staatsarchiv Ludwigsburg und Förderverein Zentrale Stelle



Tag der Einblicke
Ausstellung „Die Ermittler von Ludwigsburg“ im Schorndorfer Torhaus ·
Führungen im Bundesarchiv durch die Akten der „Zentralen Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen“ · Infotheken zu verwandten Themen und Aktionen
Zusätzlich:
11.30 Uhr: Das Geheimnis der Orangenkisten
– Dokumentarfilm (2008) über Ludwigsburg und die Zentrale Stelle, von Jochen Faber
13.30 Uhr: Maslband – Klezmer und Swing live
15.30 Uhr: Das Geheimnis der Orangenkisten (Beschreibung s.o.)
Sonntag, 19. April 2009 · 11-17 Uhr
Zentrale Stelle · Schorndorfer Straße 58, Ludwigsburg


amnesty international-Ausstellung:
Augen auf für Menschenrechte!
13. November — 13. Dezember · Kulturzentrum
Infos: www.1382.amnesty-intern.de

 

Samstag, 27. 9.: Rückblick nach vorn: Einblicke

11-18 Uhr durchgehend INFOTHEKEN:

• Ergebnisse von Schülerarbeiten in der Außenstelle Ludwigsburg des Bundesarchivs
• Gegen das Vergessen – für Demokratie
• Zentralrat der Sinti und Roma
• Schülerdokumentation über Donatus Schneck, Schüler der Grund-und Hauptschule Ostheim, der von den Nazis ermordet wurde
• Pädagogisch Kulturelles Centrum Freudental
• Landeszentrale für politische Bildung
• Gedenkstätte Grafeneck
• Yahad in Unum – Recherchen nach vergessenen Opfern
• VVN-Bund der Antifaschisten
• Naturfreunde
• Zeugen Jehovas
• amnesty international
• Stolpersteine Ludwigsburg

Platz und Hof der Zentralen Stelle, Ludwigsburg, Schorndorfer Straße 5

 

 SAAT von Nadja Wasner

Mit ihrer Installation bezieht sich Nadja Wasner auf das Deutschland von heute, das die grausame Vergangenheit der nationalsozialistischen Herrschaft teilweise verarbeitet hat und zugleich noch aufarbeitet. Sie gehört einer Generation an, die diese Zeit nur aus Erzählungen kennt und daher einen anderen Bezug dazu hat, als jene Menschen, die sie erlebten und erlitten. Deshalb wollte Sie ein Projekt realisieren, das sich mit dem Hier und Jetzt der Deutschen bezüglich der NS-Zeit auseinandersetzt.
Sie macht dies sichtbar, indem sie „verbrannte deutsche Erde“ zeigt, die für das Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg steht und zerstörte deutsche Identität meint. Erst durch eine Neubesamung, durch einen Neubeginn, durch die Auseinandersetzung mit Zerstörung und Zerstörungswut kann wieder neues Leben grünen. Neben den Objekten, die dies sinnfällig zum Ausdruck bringen, wird eine Video-Aufzeichnung den Entstehungsprozess der Installation dokumentieren.
27.09.2008, ganztägig

 

Ruth «Sara» Lax, 5 Jahre alt, deportiert nach Riga
Deportation und Vernichtung badischer und württembergischer Juden

12. September bis 15. Oktober · Kulturzentrum Ludwigsburg · Wilhelmstraße 9/1
Eröffnung u.a. mit Oberbürgermeister Werner Spec · Vortrag von Franz Schönleber über die Suche nach der Person Ruth Renate Lax und die Politik, die sie das Leben kostete.
Donnerstag, 11. September · 18.30 Uhr · Kulturzentrum