
FILM: Das Geheimnis der Orangenkisten
Ludwigsburg als spannendes Beispiel für Nazi-Verbrechen und wie man in der Bundesrepublik damit umging: Die mühsame Arbeit der Zentralen Stelle, prominente SS-Generale im Ruhestand und ihre Unterstützer, Ablehnung und Stolz in der Bürgerschaft. Ein Dokumentarfilm von Jochen Faber.
Freitag, 7. Mai 2010 · 19 Uhr Zentrale Stelle, Schorndorfer Straße 58, Ludwigsburg
AUSSTELLUNG: Tag des offenen Denkmals
„Die Ermittler von Ludwigsburg“
Die Ausstellung im Schorndorfer Torhaus ist an diesem Tag geöffent – Führungen zu jeden vollen Stunde.
Sonntag, 12. September 2010 · 13 – 17 Uhr Schorndorfer Straße 58 · Ludwigsburg
JAHRESFAHRT DES FÖRDERVEREINS: Kontraste im Elsass
Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof
Das Oberlin-Museum Waldersbach
Rund 52.000 Männer wurden in Natzweiler-Struthof zwischen 1941 und 1944 eingesperrt, über 22.000 von ihnen ermordet. • Johann Friedrich Oberlin (1740 – 1826) war Sozialpionier und mutmaßlicher „Erfinder des Kindergartens“.
Sonntag, 19. September
VORTRAG: Dr. Sila Cehreli:
Auf der Suche nach Spuren eines nationalsozialistischen Vernichtungslagers
Die Forscherin stellt ihre Untersuchung über die Vorermittlungen der Zentralen Stelle Ludwigsburg über das Vernichtungslager Belzec vor, die von 1959 bis 1963 geführt wurden. Gegenstand und Methoden der Arbeit der „Ermittler von Ludwigsburg“ werden an diesem Beispiel verständlich.
Dienstag, 21. September 2010 · 19 Uhr · 5,- € / 3,- € Staatsarchiv, Arsenalplatz 3, Ludwigsburg
SZENISCHE LESUNG: Beiprogramm davor zum Vortrag von Dr. Ingo Böhle
„… sondern das muss klares Recht sein“
Der 9. November 1938 als Versicherungsfall – Szenische Lesung des Protokolls der Konferenz vom 12. November 1938 im Reichsluftfahrtministerium, bei der die Ausplünderung und Verfolgung jüdischer Deutscher offiziell verhandelt wurde.
Freitag, 12. November 2010 · 19 Uhr · 5,- € / 3,- € Staatsarchiv, Arsenalplatz 3, Ludwigsburg
VORTRAG: Dr. Ingo Böhle:
Die private Krankenversicherung im Nationalsozialismus
Ein höchst aufschlussreiches Thema: Wie sich die ungezügelte Brutalität der Verfolgung und Ermordung von Juden in bürokratischen Abläufen wiederspiegelt – wie Einrichtungen, die nicht von sich aus faschistisch gedacht waren, sich zum Werkzeug der Nazis machten.
Freitag, 19. November 2010 · 19 Uhr · 5,- € / 3,- € Staatsarchiv, Arsenalplatz 3, Ludwigsburg